Customer Relationship Management (CRM)CRM bezeichnet das systematische Erheben, Erfassen, Speichern, Analysieren von Kundendaten und die nachfolgende Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse zur Optimierung und Verlängerung von Kundenbeziehungen. Oftmals als „Closed Loop Marketing“ bezeichnet basiert CRM dabei auf einem Regelkreislauf aus analytischem und operativem CRM: Auf eine Aktion des Unternehmens folgt eine Reaktion des Kunden, diese wird erfasst, gespeichert und analysiert und zur Optimierung der nächstfolgenden Aktion verwendet. In der Praxis hat sich gezeigt, dass rund 60% aller CRM-Projekte nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen bzw. vollständig scheitern (vgl. hierzu die Studie der Universität Erlangen). Dies liegt darin begründet, dass CRM-Systeme häufig unter falschen Annahmen in Angriff genommen werden. Beispielhafte Fehlannahmen sind: CRM ist vor allem ein IT-ThemaTatsache ist: Die Prozesse sind meistens wichtiger als die Software. Oftmals werden viel zu komplexe und mächtige CRM-Anwendungen implementiert, was dazu führt, dass die Mitarbeiter mehr mit dem System als mit dem Kunden beschäftigt sind. CRM dient vor allem der UmsatzsteigerungTatsache ist: Viele CRM-Anwendungen sind hervorragend zur Geschäftsanbahnung, Kontaktverfolgung und Abschlussgenerierung geeignet, bieten jedoch keine oder nur rudimentäre Funktionalitäten an, wenn es um die Pflege der tatsächlichen Kundenbeziehung - also der emotionalen Komponenten - geht. CRM steigert die Kundenkenntnis
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